Die Region
Die frühere Residenzstadt des Fürstentums Teschen wurde 1920 im Rahmen eines Friedensvertrags zwischen Tschechien und Polen geteilt. Daraus entstanden die Orte Ceský Tešín auf der tschechischen Seite und Cieszyn auf der polnischen Seite des
Flusses Olsa. Der polnische Teil Cieszyn strahlt auch heute noch in seinem Stadtbild die Gediegenheit der ehemaligen Residenzstadt aus. Prachtbauten in der Innenstadt. Villen des Bürgertums in den Außenbezirken. Schöne Plätze laden zum Verweilen
ein.
Bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts war Mährisch Schlesien stark durch Schwerindustrie geprägt. Mit dem Zentrum in Ostravá. Seitdem hat sich die ganze Region völlig verändert. Heute ist es überwiegend landwirtschaftlich genutztes Gebiet mit viel Wasser,
Wald und sauberer Luft, geprägt durch die Beskyden. Erst langsam versteht man die Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftfaktor für eine Region wie diese. Das Projekt CHATEAU ROPICE hat aber auch bei Politikern einen Umdenkungsprozess in Gang gesetzt.